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Steinweden Stahl News

Aktuelles aus unserem Hause

Wir führen mehr als 5.000 Positionen in unserem Blank- und Edelstahlprogramm, das in dieser Art einmalig in Deutschland ist und laufend ergänzt und überarbeitet wird. Aktuelle Informationen hierzu und zu weiteren Neuigkeiten aus unserem Hause nachfolgend für Sie im Überblick.


Dipl. Kfm. Wolfgang Steinweden feiert 70. Geburtstag

Frankfurt am Main, 06. Januar 2012 – Geschäftsführer Dipl. Kfm. Wolfgang Steinweden feiert seinen 70. Geburtstag. Dazu gratuliert ihm die Belegschaft der Walter Steinweden Stahlgrosshandlung GmbH.

Dipl. Kfm. Wolfgang Steinweden zählt inzwischen zu den ältesten „aktiven“ Blankstahlhändlern in Deutschland. Dabei hat er den Beruf im Familienunternehmen „von der Pike auf“ erlernt und bereits während der Studienzeit mitgearbeitet.

Nach Abschluss des kaufmännischen Studiums an der Goethe Universität Frankfurt trat er „in Vollzeit“ in das Familienunternehmen ein, in dem auch sein Bruder Dipl. Kfm. Roland Steinweden tätig wurde.

Nach dem Tod des Firmengründers Walter Steinweden im Jahre 1990 übernahmen beide dann das Unternehmen, dass seitdem gemeinschaftlich als GmbH fortgeführt wird.

Mit über 41 „Dienstjahren“ ist Dipl. Kfm. Wolfgang Steinweden heute einer der ältesten und zugleich auch erfahrensten Blankstahlhändler in Deutschland. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer ist er heute vor allem im Einkauf weiterhin aktiv und bei den Kunden ein bewährter Ansprechpartner für Beschaffungsfragen aller Art.

Privat ist er für sein soziales Engagement bekannt und seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Beisitzer am Sozialgericht in Frankfurt tätig. Hierfür erhielt er in Anerkennung seiner Dienste die Ehrennadel des Landes Hessen verliehen.



 
Friedel Münch Ausstellung im Technik Museum Speyer

Frankfurt am Main, 03. Januar 2012 - Friedel Münch, gilt als einer der herausragenden Motorradkonstrukteure aus Deutschland und ist weit über die Motorradszene hinaus für seine Münch Maschinen mit NSU TT Motoren bekannt - die eigentlich aus einem sportlichen Pkw stammen.
Was viele nicht wissen: Das Material zum Bau dieser Leistungsstarken Sammlerstücke hat Friedel Münch als langjähriger Kunde bei Steinweden Stahl in Frankfurt bezogen, wo heute auch zahlreiche andere „Motorradschmieden“ einkaufen. Insbesondere auch aus der Harley Davidson Szene.


Inzwischen hat sogar das Kino dem genialen Erfinder Friedel Münch ein Denkmal gesetzt: Unter dem Titel „Mammuth“ startete 2011 in unseren Kinos ein Spielfilm mit Gerard Depardieu in der Hauptrolle – eine Rolle, die er sich mit einer Münch Maschine teilt, die auch für den Titel des Roadmovies sorgte.
Mammuth Trailer im web unter:
http://www.kino-zeit.de/filme/trailer/mammuth


Wem die DVD des Films nicht reicht und sich legendäre Konstruktionen mit zwei Rädern und vier Zylindern in natura ansehen möchte, dem sei aus aktuellem Anlass ein Besuch im Technik Museum in Speyer empfohlen: Das Museum hat über die letzten Monate hinweg den vollständigen Bestand des Friedel Münch Museums von Wilhelm Groh aus Walldorf übernommen. Zu den jetzt in Speyer beheimateten Exponaten gehören unter anderem 26 teils aufwendig restaurierte Münch Unikate aus den Baujahren 1967 bis 1999. Detailinfos zur Ausstellung gibt es unter folgendem Link:
http://speyer.technik-museum.de/de/de/friedel-muench-ausstellung

Über Friedel Münch (Auszug aus dem Begleittext zur Ausstellung):
Friedel Münch reparierte zunächst Motorräder in der Werkstatt seines Vaters und begann vor 46 Jahren mit dem Bau von eigenen Maschinen. Ausgehend von seiner Leidenschaft für den Rennsport war es für den hessischen Kfz-Meister eine ständige Herausforderung, immer neue Maßstäbe im Bereich der Motorradkonstruktion zu setzen. Er wagte es als erster Motorradbauer weltweit einen Vierzylinder-Automotor zu verwenden und damit ein bis dahin unvergleichlich leistungsstarkes Straßenmotorrad, ein sogenanntes „Big Bike“, zu konstruieren. Obwohl die von Friedel Münch gewünschte Bezeichnung „Mammut“ für das damals stärkste und mit knapp 180 km/h auch schnellste Motorrad der Welt bereits von einem anderen Hersteller geschützt war und somit nie offiziell verwendet werden durfte, blieb der Name für diese Münch-4-Maschinen bei Münchfans bis heute verbreitet. Die Entscheidung einen 55 PS starken 1000er NSU-Vierzylindermotor für ein Motorrad umzurüsten machte Friedel Münch schlagartig zum Vorreiter der Konstruktionstechnik.

Die Münch Motorräder erfreuten sich schnell großer Beliebtheit, doch durch die aufwendige, individuelle Fertigung der Maschinen war immer wieder finanzielle Unterstützung von außen für den Betrieb notwendig. 1973 kam es schließlich zum Konkurs des Betriebs in Altenstadt/Hessen, wodurch die Markenrechte 1974 an den Lebensmittelgroßhändler Heinz W. Henke übergingen. Nach zweijähriger Zusammenarbeit mit Friedel Münch trennten sich 1976 die Wege. Während Henke die Produktion im ursprünglichen Münch Betrieb nach insgesamt 478 gebauten Münch Motorrädern 1980 einstellte, setzte Münch sein Werk wieder allein fort und baute weiter speziell nach Kundenwunsch und verkaufte seine Maschinen unter dem Namen „Horex“ oder „Titan“.

Sein letztes großes Projekt stellte Friedel Münch gemeinsam mit dem Würzburger Unternehmer Thomas Petsch 2001 auf die Beine - die Kleinserienproduktion der Mammut 2000. Allerdings konnten von den ursprünglich geplanten 250 Stück nur 15 Maschinen gebaut werden, da die Kosten für die extrem aufwendige Fertigung den geplanten Verkaufspreis bei weitem überstiegen. Das Motorrad der Spitzenklasse ist mit 260 PS ein absolutes Kraftpaket (die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeriegelt).

Ein Exemplar der Münch Mammut 2000 und der entsprechende Prototyp sind ebenfalls in der Ausstellung in Speyer zu sehen.



 
Neben legendären NSU Teilen steckt in den Maschinen von Friedel Münch auch Material von Steinweden.

„Kompetenz in Stahl – seit 1921“

Am 1. Oktober 1921 beginnt in Leipzig die Geschichte der Walter Steinweden Stahlgrosshandlung. 90 Jahre später ist das Unternehmen im Jubiläumsjahr eine feste Größe unter den mittelständischen Händlern für hochwertige Blank- und Edelstähle. „Steinweden Stahl“ gilt dabei heute als einer der letzten klassischen Vollsortimenter und ist damit für Kunden mit Materialengpässen am deutschen Markt oft „die letzte Rettung“.

Seit der Gründung des Unternehmens 1921 in Leipzig haben sich bei Steinweden Stahl zwei Erfolgsfaktoren bewährt, für die der Nischenanbieter quasi zum Synonym geworden ist: Zum einen die Geschwindigkeit in der Dienstleistung und zum anderen die ständige Bevorratung eines umfassenden Vollsortiments, um Kunden mit kurzfristigem Bedarf sofort beliefern zu können.

„Just in time“ als Erfolgsfaktor ist bei Steinweden dabei aber weder neu, noch ein schlichtes Lippenbekenntnis. Vielmehr basiert dieses Geschäftsmodell auf den Erkenntnissen die Walter Steinweden beim Besuch von US-Automobilherstellern in den 20er Jahren in Detroit gewonnen hatte. Der Blick „hinter die Kulissen“ der damals noch neuen Fließbandproduktion bei Ford und anderen machte Walter Steinweden klar, dass Lagerhaltung nicht nur Kapitalbindung bedeutet, sondern zugleich auch ein unschlagbarer Erfolgsfaktor sein kann, wenn es um kurzfristige Liefermöglichkeiten geht.

Im Gegensatz zu manchen „Internetanbietern“, die inzwischen auf eigene Lagerhaltung weitgehend- oder gar völlig verzichten, werden bei Steinweden deshalb bis heute traditionell fast alle Abmessungen im Programm auch ständig bevorratet. Das Lieferprogramm umfasst dabei neben dem Kerngeschäft Blankstahl und Blankgezogene Profile neun weitere Schwerpunkte: Werkzeug-, Automaten-, Einsatz- und Vergütungsstähle, Silberstahl, Federstahl, Federstahldraht. Komplettiert wird das Sortiment durch eine begrenzte Auswahl an Rostfreiem Stahl und Stahlrohren.

Hinter der breiten Sortimentspolitik im Profilbereich steht die Erkenntnis des Firmengründers, dass der Sonder- und Spezialmaschinenbau traditionell eine Vielzahl spezieller blank gezogener Profile benötigt, die am Markt häufig nicht sofort verfügbar sind. Darauf aufbauend beschaffte er diese in den 30er Jahren zunächst in England und Schweden und begann dann in enger Zusammenarbeit mit den Ziehereien in Deutschland solche Profile trotz erheblicher Werkzeugkosten selbst aufzulegen. Entsprechend schnell prägte sich der Begriff „Steinweden Stahl“ am Markt und selbst ungewöhnliche Kundenanfragen wurden erfüllt, etwa in Form eines sog. „Pfannen-Profils“ oder eines „Dezimalwaagen-Profils“. Die guten Beziehungen zu den Lieferanten waren dann auch der Schlüssel zum erfolgreichen Neuaufbau des Unternehmens nach dem Krieg und ermöglichten im Jahr 1952 den Wechsel von Leipzig an den heutigen Standort Frankfurt am Main.

Die Sortiments- und Preispolitik als klassischer Lagerhalter hat Steinweden Stahl am Markt den Ruf eines „Apothekers unter den Stahlhändlern“ eingetragen. – Wohlgemerkt im positiven Sinne, denn unter den Stahlhändlern gilt bei dringenden Fällen oder ausgefallenen Produkten seit langem das geflügelte Wort: „wenn Steinweden das gesuchte Material nicht hat, brauchen Sie es woanders erst gar nicht zu probieren“. - Ein größeres Kompliment kann man einem Wettbewerber wohl kaum machen.

Dies kennzeichnet prägnant das Alleinstellungsmerkmal des konzernunabhängigen Händlers. Auf Grund dieser umfassenden eigenen Lagerhaltung ist das Unternehmen aber „weder ein Preisbrecher, noch ein Anbieter für Industriemengen im zweistelligen Tonnagebereich. - Auch dies muss ganz klar gesagt sein, ist aber eine logische Konsequenz unserer Sortimentspolitik“ erklärt Geschäftsführer Wolfgang Steinweden im Gespräch mit Stahlmarkt. „Dafür kann Steinweden Stahl den kurzfristigen Kundenbedarf umfassend, schnell und flexibel abdecken. - Ein Umstand den vor allem Wiederverkäufer zu schätzen wissen, die sich primär auf das Massengeschäft mit Standardabmessungen konzentrieren oder sogar ganz auf eigene Lagerhaltung verzichten“ führt er weiter aus. So überrascht es also kaum, dass bei Steinweden Stahl über 140 Stahlhändler zum Kundenportfolio zählen, für die „Steinweden immer dann die 1. Wahl ist, wenn es brennt“.

Das Unternehmen, das seit dem Tod des Firmengründers im Jahr 1990 von den Diplom-Kaufleuten Wolfgang und Roland Steinweden in zweiter Generation geführt wird, hat mit dieser Sortimentspolitik und klarer Kundenorientierung in der Vergangenheit so manche Krise der Stahlbranche erfolgreich gemeistert und besetzt so bis heute eine Nische am Markt. Um die Zukunftsfähigkeit zu sichern, hat sich Steinweden Stahl personell verjüngt und mit Herrn Joakim Steinweden inzwischen auch die 3. Generation der Gründerfamilie an Bord genommen.

„Unser Ziel ist es, unsere Marktposition in Deutschland als Blankstahl-Anbieter für den kurzfristigen Bedarf im unteren und mittleren Volumensegment zu festigen. Wir grenzen uns dabei klar gegenüber den Eisenhändlern und deren Sortimentspolitik ab“ führt Geschäftsführer Wolfgang Steinweden weiter aus. Da neben dem Handel vor allem der Maschinenbau zu unserer Kundschaft zählt, liegt unser Fokus klar im Qualitätssegment, wie etwa blank gezogene Profile. Den Markt für gewalztes Material überlassen wir daher bewusst anderen“ erklärt der Seniorchef die Positionierung des Unternehmens.

„Zugleich möchten wir die Neukundenakquise im europäischen Ausland weiter voranzutreiben, da viele deutsche Kunden z. B. Polen und Tschechien als verlängerte Werkbank nutzen“, erklärt Marketing-Leiter Joakim Steinweden ergänzend im Gespräch. „Um diese erfolgreich ansprechen zu können, ist heute ein mehrsprachig aufgestellter Vertrieb ebenso erforderlich, wie der Ausbau des Internets als weiterem Vertriebskanal für unser Unternehmen“. Mittels eines mehrsprachigen Internetauftritts soll deshalb das bestehende Exportgeschäft bei Steinweden weiter angeschoben werden. So verwundert es kaum, dass auch das Online Marketing zum heutigen Instrumentarium zur Kundenansprache bei Steinweden zählt.

Neben dem Export ist vor allem das Service-Geschäft ein weiterer Wachstumsmarkt für den „Vollsortimenter“ aus Frankfurt. Mit der Investition in moderne Sägeautomaten aus dem Hause Amada und einer Neuordnung des Säge-Centers hat Steinweden Stahl in den vergangenen drei Jahren die Leistungsfähigkeit im Bereich des Zuschnitts zielgerichtet weiter ausgebaut und somit auf eine veränderte Kundennachfrage reagiert.

„Erfolgreiche Kundenbindung über zuverlässigen Service und höhere Geschwindigkeit gewinnt für uns in Zeiten von steigendem Wettbewerbsdruck selbstverständlich weiter an Bedeutung“ stellt Geschäftsführer Wolfgang Steinweden im Gespräch mit Stahlmarkt fest. „Entsprechend investieren wir gezielt weiter in diesem Bereich – auch zum Nutzen unserer Kunden. Das Feedback ist bislang sehr positiv und bestärkt uns darin, den vor 90 Jahren eingeschlagenen Weg als Blankstahl-Spezialist und „Problemlöser“ für Bedarfsengpässe weiter fortzusetzen.“



 
Bereits 1928 konnten die Kunden von Steinweden auf ein breites Sortiment zugreifen. Im Bild ein Teil des Rohr-Lagers.


In den 30er Jahren entsteht bei Steinweden der Neubau von Stahllager 3 mit eigenem Gleisanschluss im Leipziger Freiladebahnhof. Eines von insgesamt vier Lägern zu dieser Zeit.


Firmengründer Walter Steinweden in seinem Büro in Leipzig (1940).


Die verbliebene Belegschaft von Steinweden Stahl feiert anno 1946 mit dem Firmengründer das 25. Jubiläum des Unternehmens.


Nach der Verstaatlichung des Unternehmens 1952 baut Walter Steinweden sein Unternehmen am neuen Standort Frankfurt am Main zum dritten Mal auf. Im Bild der Firmen-Neubau in der Orber Str. von 1966.


Blankstahl und blank gezogene Profile bis 7.000 mm Länge stehen heute im Fokus des Produktsortiments.


Im Säge-Center von Steinweden stehen heute vier Amada-Sägeautomaten für den zeitnahen Stahl-Zuschnitt bis 500 mm Durchmesser zur Verfügung.

Steinweden Stahl News - Archiv

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Pressespiegel (Artikel als PDF zum Download)

Metallbauzeitung_11_2011.pdf
   
Stahlmarkt_10_2011.pdf
   
FAZ_06_10_2011.pdf
   
Edelstahl Aktuell_08_2010.pdf
   
Edelstahl Aktuell_02_2009.pdf
   
Stahl_Report_12_2008.pdf
   
Edelstahl Aktuell_09_2008.pdf
   
Edelstahl Aktuell_05_2008.pdf
   
Focus_Rostfrei_09_2008.pdf
   
Stahl_Report_05_2008.pdf
   
Stahlmarkt_04_2008.pdf
   
Stahlmarkt_01_2008.pdf
   
Stahl_Report_01_2008.pdf
   
Focus_Rostfrei_23_2007.pdf
   




Ansprechpartner News und Internetauftritt:

Walter Steinweden Stahlgrosshandlung GmbH
Orber Straße 20-22
D-60386 Frankfurt am Main
www.steinweden.de

Herr Joakim Steinweden, Marketing-Leiter
Tel.: +49 / (0)69 / 94 21 45 - 14
Fax: +49 / (0)69 / 42 40 61
j.steinweden@steinweden.de



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